Caritas Socialis



Persönlich

Sr. Susanne

Sr. Susanne Krendelsberger CS, Generalleiterin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis

Bereits in meiner Jugendzeit habe ich gespürt, dass meine Sehnsucht nach Gott groß ist und ich ihn gemeinsam mit anderen Menschen suchen möchte. In der Caritas Socialis habe ich dann meinen Ort gefunden, Gott zu suchen und zu finden. Im Dasein für Menschen in Not kann ich erleben, wie Gott mir nahe ist und mir immer wieder Schritte in die Zukunft zeigt. Hildegard Burjan ist mir Orientierung geworden und lehrt mich, durch mein Sein und Tun, Gott den Menschen näher zu bringen.

Sr. Maria Judith Tappeiner CS, Mitglied im Stiftungsvorstand der Caritas Socialis Privatstiftung, geistliche Begleiterin und Exerzitienbegleiterin

Hildegard Burjan stand mitten im Leben - als Frau, als Politikerin, als gläubige Christin. Sie hatte offene Augen und ein Herz für die Not der Menschen. Diese Frau und ihre Spiritualität liebe ich. Sie inspiriert mich in meinem Leben als Schwester der Caritas Socialis und in meiner Arbeit mit den Menschen.
 
Sr. Beate Gleissner CS, lebt im CS Pflege- und Sozialzentrum Kalksburg
 
Als Schwester der Caritas Socialis ist es mein Wunsch, dass ich meiner Berufung folge und Christus in den menschlich und gesellschaftlich Hilfsbedürftigen diene - gemäß dem Wort des Apostels Paulus, das uns Hildegard Burjan als Leitspruch mitgegeben hat: Die Liebe Christi drängt uns. Ich nehme mir Zeit für das stille Gebet, die tägliche Mitfeier der Eucharistie... Wichtig ist mir die Gemeinschaft mit meinen Mitschwestern, das gemeinsame Beten und Feiern, das frohe Miteinander, das Teilen von Freude und Leid... Im Auf und Ab des Lebens will ich nicht aufhören, das Antlitz Gottes zu suchen ...
 
Sr. Clotilde R. Bonfim CS, Ausbildungsleiterin, Brasilien
 
In der Welt, in der wir hier in Brasilien leben, wo wir so sehr mit dem Elend, mit der voranschreitenden Armut und vielen Schwierigkeiten konfrontiert sind, ist es eine große Gnade, mit dem Charisma der Caritas Socialis beschenkt zu werden. Im Bemühen, die barmherzige Liebe Gottes für unsere notleidenden Brüder und Schwestern sichtbar zu machen, will ich darauf eine Antwort geben. Was ich in der Caritas Socialis gelernt habe, ist nicht so sehr das Tun, sondern das Sein, eine liebe Art, mit den Menschen umzugehen und sie gern zu haben. Ich spüre in mir selbst die Dynamik des Charismas und zwar so, wie Hildegard Burjan sagt: "Die Caritas Socialis ist etwas Werdendes..." Es ist die Kraft der Gnade, die Vitalität des Charismas, was uns immer wieder neuen Elan gibt. Die Caritas Socialis kann klein sein, wichtig ist, dass sie die Präsenz in der Kirche bewusst lebt. Wenn ich auch nur ein kleiner Funke dieser Liebe Gottes sein kann, ich glaube an die Kraft der Gnade, und das macht den Unterschied aus.
 
Sr. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin, Leitung Werte, Sozial Pastorale Dienste, Ehrenamt in den CS Pflege- und Sozialzentren, Referentin für Hospiz und Palliative Care 
 
Von Jesus kann ich lernen: Am Ende kommt es nicht darauf an, was und wie viel ich geleistet und gemacht habe. Im Letzten zählt das, was - oft verborgen und leise "unten drunter" - meinem Leben Halt, Sinn, Ausrichtung und Ziel gibt; und wie sich das in meinem Leben auswirkt.

Sr. Karen D. Klaczek CS, Pädagogin, Verantwortliche für die Gemeinschaft in Bunsuccesso/ Guarapuava/ Brasilien, Mitarbeiterin im Centro de Apoio à Família (Zentrum für Familiensozialarbeit)

Ich bewundere Hildegard Burjans soziale Sensibilität, ihre Initiativen zur Förderung menschlichen Lebens. Sie lehrt mich, meinen Blick auf Christus zu richten, aufmerksam zu sein für das Leiden der Brüder und Schwestern.

 
Sr. Benedikta Brunner CS, (1923-2013) 
 
Mir ist eine tiefe Verbindung mit Christus wichtig - nur gemeinsam mit IHM kann ich meiner Berufung als Schwester der Caritas Socialis gerecht werden. Ich möchte mich dem Herrn ganz zur Verfügung stellen: Vom einmal gesagten Ja nichts mehr zurücknehmen, sondern es jeden Tag neu sagen - auch wenn es schwer fällt, dann erst recht. Es ist mein Wunsch, ein offenes Herz, offene Hände und das nötige Gespür für die Nöte der Menschen zu haben - besonders für die Armen - und die Bereitschaft zum Dienen.
 
Sr. Elia Niklas CS, (1901 – 1985) An entscheidenden Wendepunkten der Caritas Socialis leitete sie die Schwesterngemeinschaft als Generalleiterin. Aufgeschlossen, begeisterungsfähig und mit Mut zum Wagnis erschloss sie neue Wege. 
 
“Gott führte mich und lockte mich, dass ich mich dem Leben mit allen seinen Geheimnissen und Spannungen öffne.”
„Herr, mach mein Herz weit und halte mich fest, damit ich mich weit hinauswagen kann.“ (ihr Lieblingsgebet)
„Wagt es, ganz CS zu sein. Ist die Liebe nicht immer ein Wagnis? Wer Mut hat, gehört zu uns, Gott ist unsere Kraft, unsere Zuversicht und Freude.“
 
Sr. Verena Buben CS, (1900-1982) Mitarbeit in der Erzbischöflichen Hilfsstelle für nichtarische Katholiken. Unter ständiger Lebensgefahr, unerschrocken, mutig und mit äußerster Diskretion setzte sie sich für die von den Nationalsozialisten verfolgte Menschen ein. Für ihren Einsatz in der Widerstandsbewegung wurde sie mehrmals ausgezeichnet. 
 
„Alles, was ich getan habe, war mir so selbstverständlich, dass man darüber gar kein Wort verlieren muss.“
 
Sr. Hildegard Teuschl CS, (1937–2009) langjährige Direktorin des Caritas-Ausbildungszentrum für Sozialberufe in Wien, leitete den Dachverband Hospiz Österreich und war maßgeblich beteiligt am Auf- und Ausbau der Hospizbewegung. 
 
So wie Hildegard Burjan habe ich mich der Ignatianischen Spiritualität sehr verbunden erlebt. Oft habe ich mit dem Hl. Ignatius gebetet und tue es auch jetzt: „Gott, du hast mich wunderbar geschaffen und in diese Weit gestellt – ins Heute – weil du mich liebst und damit ich dich lieben kann. Deiner Ehre lebte ich, deinem Ruf und Auftrag wollte ich folgen. Jetzt und immer bin ich ganz bei dir. Alle Menschen und Dinge, die du geschaffen hast, sind Geschenk für mich, sind Zeichen deiner Liebe. In allem darf ich dich finden, deine Liebe zu mir spüren und mich auf die endgültige Vereinigung mit dir freuen. Einzig und allein das will ich mir wünschen und erbitten, was mich auf Erden mit dir verbunden hat und was mich in deiner Herrlichkeit ganz und für immer bei dir sein lässt.“ (aus dem Testament)